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Im Gespräch mit…

Wir wollen durch die Erfahrungen und Einschätzungen von Praktiker*innen und Forscher*innen zu Kommunikation, Partizipation und nachhaltiger Bioökonomie lernen.
Wie lassen sich Leitbilder wie das der nachhaltigen Bioökonomie kommunizieren, worauf muss man achten und wie können verschiedene Gruppen an dessen Gestaltung mitwirken?

© David von Becker

© David von Becker

David Weigend und Jasmin Minges

Das Futurium in Berlin vereint ein FuturiumLab, einen Skywalk, Workshops für Familien und Schüler*innen, Ausstellungen und Veranstaltungen, und stellt sich bei allem immer wieder der Frage: Wie wollen wir leben? Dabei wird auch das Thema Bioökonomie in unterschiedlichsten Facetten beleuchtet. Wir haben mit David Weigend und Jasmin Menges gesprochen und mehr über die Kommunikation von Bioökonomiethemen im Museumskontext erfahren.

David Weigend ist Leiter der Abteilung ‚Bildung und Partizipation‘ im Futurium. Jasmin Minges ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung ‚Ausstellung‘.

 

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© Martin Gora, WiD

Martin Gora

Wissenschaft im Dialog (WiD) wurde im Jahr 2000 auf Initiative des Stifterverbandes für Deutsche Wissenschaft gegründet und organisiert seither Dialogveranstaltungen, Ausstellungen und Wettbewerbe und entwickelt neue Formate der Wissenschaftskommunikation. Ziel sind die Diskussion und der Austausch über Forschung in Deutschland, insbesondere auch mit Bürger*innen, sowie die Stärkung von Wissenschaft als Teil einer demokratischen Gesellschaft. Im Gespräch mit Martin Gora, Leiter der Wissenschaftsjahr-Projekte bei WiD, haben wir mehr über erfolgreiche Formate der Wissenschaftskommunikation erfahren.

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© Siegfried Behrendt

Dr. Siegfried Behrendt

Im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2020/21 – Bioökonomie realisiert das vom BMBF geförderte Projekt bio‘nd eine interaktive Veranstaltungsreihe zur Zukunft der Bioökonomie. Dahinter stecken das IZT – Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung, das Museum für Naturkunde Berlin und die Strategieagentur Ellery Studio. Wir haben mit Dr. Siegfried Behrendt, Forschungsleiter „Ressourcen, Wirtschaften & Resilienz“ am IZT, über Potenziale und Formate der Wissenschaftskommunikation gesprochen.

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© Zoritza Kiresiewa

Dr. Zoritza Kiresiewa

Dr. Zoritza Kiresiewa ist Fellow am Ecologic Institut und forscht zu den Themen Bioökonomie und nachhaltige Entwicklung. Aktuell arbeitet Sie in verschiedenen EU-geförderten Projekten, darunter BioSTEP, BE-Rural und einem vom UBA geförderten Projekt zur Bioökonomie und den SDGs. Regionale Bioökonomie-Strategien und eine nachhaltige Nutzung von Ökosystemen sind Teil ihrer Forschungsarbeit. Welche Bedeutung dabei auch die gesellschaftliche Perspektive hat, erklärt Sie uns im Gespräch.

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Helmut Wüstner

Die Universität Vechta und das 3N Kompetenzzentrum (Werlte) arbeiten seit 2017 im DBU-geförderten Umweltbildungsprojekt „Lernstandorte der Bioökonomie in der Region Weser-Ems“. Ziel ist es, das Thema Bioökonomie in der institutionellen Bildung zu verankern und Schüler*innen für eine aktive Mitgestaltung der Bioökonomie zu gewinnen. Wir haben mit Helmut Wüstner vom Kompetenzzentrum Regionales Lernen der Uni Vechta gesprochen, wie dies gelingen kann.

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Christina Höfling

Christina Höfling ist Projektkoordinatorin des BMBF-geförderten Projekts „Kommunikation und Partizipation für die gesellschaftliche Transformation von Bioökonomie (BioKompass)“ und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Senckenberg Naturmuseum in Frankfurt am Main. Im Gespräch erzählt Sie uns über die Entstehung von Zukunftszenarien und wie eine Zukunft der biobasierten Wirtschaft aussehen könnte.

LauraSteinhaus

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Laura Steinhaus

Laura Steinhaus arbeitet im Wissenschaftsladen Bonn e. V.  und arbeitet in dem EU-geförderten Projekt BLOOM. BLOOM besteht aus acht europäischen Partnern und hat zum Ziel, das Bewusstsein für die Möglichkeiten der Bioökonomie in der Gesellschaft zu fördern und zu stärken. Laura haben wir gefragt, wie man Bioökonomie in die Gesellschaft bringen kann.

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Erik Lohse

Erik Lohse ist als Politikwissenschaftler bei der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) tätig. Hier leitet er das europäische Bioeconomy Awareness and Discourse Project (BioCannDo). Ziel des Projekts ist es, das Bewusstsein von Verbraucher*innen für biobasierte Produkte zu schärfen – Produkte, die ganz oder teilweise aus Biomasse bestehen. Dafür werden Kommunikations- und Bildungsmaterialien über die Bioökonomie und biobasierte Produkte entwickelt. Das BioDisKo-Team fragt nach.

 

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Dr. Jan-Hendrik Kamlage

Der Forschungsbereich Partizipationskultur am Kulturwissenschaftlichen Institut in Essen ist eines der ersten wissenschaftlichen Kompetenzzentren für Partizipation in Deutschland. BioDisKo hat mit dem Leiter des Bereiches Dr. Jan-Hendrik Kamlage am 12. August ein Interview in Essen geführt.